Wanderwoche im Zillertal

eine kleine Auswahl von den unzähligen Bilder, welche unsere Wanderer in einer erlebnisreichen Woche gemacht haben.

OWK-Hemsbach wandert im Zillertal

Das Zillertal im österreichischen Bundesland Tirol ist ein bevorzugtes Wandergebiet. So ist es kein Wunder, dass der Odenwaldklub Hemsbach dieses Paradies mit Standquartier Zell am Ziller ansteuerte, um hier eine Wanderwoche in schöner Bergwelt zu erleben. Dieses Fleckchen Erde wissen auch viele Musikgruppen, Olympia- und Weltmeister in den Wintersportdisziplinen, Bergsteiger und Künstler zu schätzen.

Nach dem „Einlauftag“ rund um Zell mit teilweise alpinem Vorgeschmack brachte Österreichs größte Gondelbahn die Wanderer auf den Ahorn. Während sich eine Gruppe auf dem rund 2000 m hohen Ahornplateau auf einem Genießerrundweg mit seinen Panorama-Plattformen, einem kleinen See, Adlerbühne und bewirtschafteten Almen in frischer Alpenluft verweilte, unternahm die andere Gruppe im Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen eine alpine Wanderung vorbei an blühenden Almrosen zur Edelhütte.

Hintertux, mit seinem bekannten Hintertuxer Gletscher ermöglicht an 365 Tagen im Jahr Skivergnügen. Mit dem Bus nach Hintertux, etwa 800 m über Mayrhofen gelegen, war die Sommerbergbahn eine große Hilfe zur Überwindung der ersten Höhenmeter. Wiederum zweigeteilt genoss die eine Gruppe Wanderungen auf der Sommerbergalm, um anschließend mit der Bergbahn abzufahren; die Aktiven stiegen zum Tuxerjoch-Haus auf und wanderten anschließend in einem weiten Bogen durch das herrliche Weitental mit vielen Blumen und Murmeltiergarantie. Der mächtige Schleierwasserfall, einige Steilpassagen und ein kurzes Stück mit Drahtseilsicherung, aber auch kurz einsetzender Hagel- und Regenschauer waren Begleiter dieser Bergtour.

Die geplanten Wanderungen im Rosenalmgebiet fielen wegen reger Bautätigkeiten, Ruhetag der Schmankerlhütte und Regen buchstäblich ins Wasser. Der Busfahrer wusste Rat und chauffierte alle nach Gerlos. Die Zillertal ActiveCard nutzend, folgte eine Gondelfahrt mit der Isskogelbahn auf die Latschenalm mit Rundweg zum See und Einkehr in der gemütlichen Latschen-Hütte. Auch hier wieder leichter Regen.    

Ein weiteres Muss waren die Krimmler Wasserfälle. Diese bieten ein besonderes Naturschauspiel. Mit einer Fallhöhe von 380 m sind sie die größten in Europa. Spektakulär sind die Ausblicke auf die tosenden Wassermassen.

Und dann war da noch ein Ausflug nach Klein-Tibet. Nach einer abenteuerlichen Busfahrt bis zur Staumauer des Speichersees Zillergründl imponierte die auf einem Felssporn thronende Gaststätte „Adlerblick“. Durch einen schwach beleuchteten Tunnel leitete anschließend ein Wirtschaftsweg bei schönem Wetter vorbei an Wasserfällen, Sitzgelegenheiten, einer prachtvollen Vegetation und tibetischen Flaggen, Buchstaben aus Holz, Zitaten des Dalai Lama und Gebetsmühlen schließlich zur Hohenaualm, wegen der vielen Steine und der spartanischen Einfachheit auch Klein-Tibet genannt. Auf gleichem Weg ging es zurück zum Besuch des Alpengasthauses „Adlerblick“.

Alles hat bekanntlich mal ein Ende: nach dem Abendessen wurde zunächst Resümee gezogen, noch einige Sketche vorgeführt und den verantwortlichen Wanderführern, dem Busfahrer und der Hotelküche gedankt. Diese Wanderwoche wird den Hemsbachern und Gästen noch lange in Erinnerung bleiben.